Aktuelles | Gottesdienste | Was wäre, wenn | Kirche | Pfarrteam | Gremien | Gemeindeleben | Kontakt
Boxbild
  Druckversion   Seite versenden

Kirchenführung

Am Eingangsportal unterteilt ein „Steinerner Baum“ in Kreuzesform die Eingangstüren. Innenausstattung: Sie stammt von dem Bamberger Künstler Hermann Leitherer.

Der Ambo zeigt das „Lamm, würdig, das Buch mit den sieben Siegeln zu öffnen“ (Offenbarung des Johannes, Kap. 5). Als Hauptpunkt der Altarinsel steht der gefäßförmige, emporstrebende Tabernakelstein mit Bronzetabernakel und Bronzeaufsatz, in deren Mitte eine anklopfende Hand auf den Tabernakel weist. Dabei wird Bezug genommen auf die Stelle der Offenbarung des Johannes 3,20: „Ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, will ich bei ihm einkehren und das Mahl mit ihm halten und er mit mir." Der Strahlenkranz oberhalb des Tabernakels ist ein Hinweis auf die sieben Sakramente. Die Schale des Ewigen Lichtes wird von einem blumenförmig aufstrebenden Bronzeleuchter gehalten. Am Rande der Altarinsel befindet sich eingebunden der Taufstein mit dem aus dem Material herausgehauenen Osterleuchter. „Ostern und Taufe - Licht und Wasser."

Die Gestaltung der Glasgiebel lag in den Händen der Künstlerin Erika Bauer (Stegaurach/Bamberg). Die Glasmalerei der Südfenster (1979) stellt den Traum Jakobs von der Himmelsleiter dar. (Genesis 28, 16-22). Die Glasmalerei der Nordfenster zeigt im Mittelfeld den brennenden Dornbusch (Exodus 3,1-5). Die beiden Seitengiebel zeigen in den unteren Feldern die Evangelistensymbole.

Den Kreuzweg in Bronzetafeln schuf der Münchner Künstler Klaus Backmund (1983). Die Christozentrik dieses Werkes wird durch die Übergröße Christi in den einzelnen Szenen besonders unterstrichen.

Die Darstellung der sitzenden Anna mit ihrem Gemahl Joachim (1981) wurde im Original von Tilman Riemenschneider geschaffen. Die Kopie stammt von dem Südtiroler Conrad Moroder, St. Ulrich im Grödner Tal. Er schuf auch die Nachbildung der Muttergottes auf der Mondsichel (1980), die im Original ebenfalls ein Riemenschneider-Werk ist. Auch die Darstellungen der Volksheiligen Antonius (1983), Josef (1984) und Konrad (1994) sind Werke Südtiroler Künstler.

Der freistehende Glockenturm an der Ostseite des Kirchengrundstücks trägt ein Vierergeläut, das am 9. März 1979 in Passau in der Glockengießerei Perner gegossen wurde. Die Anna-Glocke (21 Zentner) trägt die Inschrift: „Mutter Anna, treu und gut, halt uns all in deiner Hut. Bitte, dass Mariens Sohn uns einst schenk den ewigen Lohn!“ Auf der Marien-Glocke (12 Zentner) stehen die Worte: „Heilige Mutter Gottes, bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes!“ Die Franziskus-Glocke (7 Zentner) ist beschriftet: „Der Herr segne und bewahre dich, der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und erbarme sich deiner. Der Herr richte sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!“ Die Josefs-Glocke (5 Zentner) trägt den Text: „Wenn der Herr das Haus nicht baut, bauen die Bauleute vergebens. Heiliger Josef, segne unsere Arbeit!“ Die Glocken wurden am Pfingstmontag von Domdekan Dr. Josef Kraus geweiht. Das Geläute hat das „Salve-Regina“-Motiv und ist auf die Töne e1 – gis1 – h1 – cis2 abgestimmt. Es wurde bereits am 31. Juli 1983 beim 12 Uhr-Läuten vom Bayerischen Rundfunk übertragen. Am 26. Juli 1986 wurde das Geläut im Bayerischen Fernsehen gesendet.

Orgel: Seit 1990 besitzt unsere Pfarrkirche eine Pfeifenorgel. Sie hat 24 Register und 1618 Pfeifen. Das wohlgelungene und wunderschöne Werk wurde von der Firma Ludwig Eisenbarth in Passau erbaut. Die Orgeldisposition besorgten der ehemalige Domorganist Wolfgang Wünsch und Karlheinz Böhm. Vom Weihetag der Kirche an bis zur Erstellung der Pfeifenorgel diente ein elektronisches Instrument der musikalischen Begleitung der Gottesdienste.