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Geschichte

Patrozinium am 26. Juli

Grundsteinlegung
Im Osten der Bischofsstadt Bamberg entstand in einem Neubaugebiet zwischen den beiden Pfarrkirchen Maria Hilf und St. Heinrich die Pfarrgemeinde St. Anna.

Das Gebiet der heutigen Pfarrei war gegen Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht besiedelt. Östlich der Bahnlinie standen im Jahr 1880 nur einige bewohnte Häuser. Der Hauptsmoorwald reichte bis an die Stadt heran und niemand konnte sich vorstellen, dass auf diesem Waldgelände nach Osten hin einmal ein neuer Stadtteil entstehen würde. Doch in den achtziger Jahren begann man mit dem Bau auf dem Boden des Hauptsmoorwaldes. Die Pfarrei St. Gangolf betreute dieses neue Stadtgebiet seelsorglich, bis im Jahre 1929 Bamberg-Ost ein eigenes Gotteshaus, St. Heinrich, erhielt. Die Seelsorge übernahm der Franziskanerorden. Stetig wuchsen die Wohnungen im Pfarrbereich St. Heinrich nach Osten hin in das Stadiongebiet. Durch Initiative einiger Bewohner dieses Neubaugebietes östlich des Berliner Ringes wurde ein Kirchenbauverein ins Leben gerufen mit dem Ziel, für die dort wohnende Bevölkerung eine Kirche zu bauen. Zur ersten Versammlung des Kirchenbauvereins am 7. Dezember 1969 fanden sich 47 Personen im Heim des Schützenclubs 04 ein. Sie wurde von Pfarrer Eugen Wetzel OFM von St. Heinrich eröffnet und geleitet. Bei dieser Sitzung wurde nicht verkannt, dass bis zur Weihe des einmal zu erbauenden Gotteshauses viele Schwierigkeiten gemeistert und große finanzielle Opfer gebracht werden müssen.

Nach zahlreichen Verhandlungen gelang es, ausreichende Flächen zu kaufen, die nach Festlegung des Kirchenstandortes als wertvolle Tauschobjekte gute Dienste leisteten. Ende 1975 wurde vom Stadtplanungsamt das Baugelände an der Jahnstraße (Pfarrei Maria Hilf) als endgültiger Standort für das Gotteshaus ausgewiesen. Diese Tatsache bedeutete gleichzeitig auch die Änderung der Bauträgerschaft: Die Kirchenverwaltung von St. Heinrich beschloss im Oktober 1976, die Sorge für den Kirchenbau der für das neu bestimmte Gebiet zuständigen Kirchenverwaltung Maria Hilf zu übergeben. Das Erzbischöfliche Ordinariat hat in seiner Sitzung vom 19. Oktober 1976 diesem Beschluss zugestimmt.

Nachdem bereits seit dem 4. März 1976 in dem von der Pfarrei Maria Hilf erbauten Kindergarten St. Anna an der Ferdinand-Braun-Straße Sonntagsgottesdienste gefeiert wurden und sich von Anfang an diese Räume dafür als zu klein erwiesen, hat sich die Kirchenverwaltung Maria Hilf unverzüglich für die Verwirklichung des großen Bauvorhabens eingesetzt.

Nach jahrelangen Planungen, Verhandlungen und Gesprächen mit vielen Ämtern und Behörden war es dann soweit: Am 28. März 1978 wurde der erste Spatenstich für den beginnenden Kirchenbau vollzogen. Die Gemeinde wartet mit Spannung und Neugier auf ihr Gotteshaus. Ein Traum wurde Wirklichkeit.

Am 23. Juli 1978 konnte bei strahlendem Sonnenschein mit einer großen Festgemeinde die feierliche Grundsteinlegung des Gotteshauses begangen werden.

Im Auftrag des damaligen Erzbischofs Dr. Elmar Maria Kredel feierte Prälat Franz Mizera den festlichen Gottesdienst.
Das Richtfest wurde am 17. November 1978 gefeiert.
Oberbürgermeister Dr. Mathieu beglückwünschte die beteiligten Baufirmen zu ihren hervorragenden Leistungen und nannte die entstehende Kirche einen Ort des Friedens und der Besinnung. Die Blaskapelle Don Bosco übernahm die musikalische Gestaltung der Feier. Eine Bausteinaktion zugunsten des neuen Kirchbaus fand begeisternden Zuspruch.
Die Weihe der Annakirche erfolgte am 22. Juli 1979.
Am 15. Mai 1981 wurde St. Anna zur selbstständigen Pfarrei erhoben. Am Annatag, dem 26. Juli 1981 wurde Kaplan Josef Eckert durch Dekan Kropp als erster Pfarrer von St. Anna eingeführt.

Baubeschreibung: Planung und Entwurf stammen von dem Würzburger Dombaumeister Hans Schädel und seinem Sohn, Architekt Jürgen Schädel. Die örtliche Bauleitung lag in den Händen des Bamberger Diözesanarchitekten Adam Jakob (+ 1979). Die Bauarbeiten führte die Bamberger Firma Josef Hums aus.

Die geistige Konzeption des Gesamtplanes war es, die Kirche anwesend zu machen im pulsierenden Leben der Gegenwart und eine ruhende Mitte zu schaffen im geschäftigen Alltag.

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